Chorfahrt in den Harz 2013
Am 27.09.2013 startete unser Bus kurz vor 7.00 Uhr in Hedenforf. Nachdem wir am Pfingstmarkt und in Buxtehude die Chormitglieder “eingesammelt” hatten, ging es über die Autobahn in Richtung Bad Harzburg.

Die Damen des ConTakts verbreiteten so fröhlich gute Laune, dass bald im ganzen Bus alle am Plaudern waren. Während einer Rast auf einem Parkplatz schmierten geübte Hände flink für alle Brötchen. Dabei ging uns dann die Butter aus − aber in der größten Not − schmeckt die Wurst auch auf trockenem Brötchen.

Ein zweiter Stopp an der Okertalsperre zeigte uns erste Eindrücke von der Schönheit des Harzes. Im Hotel angekommen, starteten wir nach kurzer Pause zu einer Rundführung durch Bad Harzburg. Eine Seilbahn brachte uns zur Burgruine auf dem Burgberg. Bad Harzberg ist eine Stadt wohlhabender Rentner, was unschwer an den vielen restaurierten Häusern, Brunnen und Hotels zu erkennen ist. Nach dem Abendessen wurden wir Älteren nicht mehr sehr lange gesichtet. Die ConTact-Damen gingen noch einmal auf die Piste

Am Sonnabend waren wir auf den Spuren des Römischen Reiches unterwegs. Wernigerode, Quedlinburg − wie schon zu meiner Schulzeit, in der Kirche wurde gesungen. Der Mittagsrundgang auf dem Hexenberg bot einen herrlichen Ausblick, aber auch einen Einblick in total verkorkste Gastronomie. Die Führung und Besichtigung einer kleinen Glasbläserei in Derenburg war sehr interessant.

Der gemeinsame Abend wurde gekrönt vom Auftritt verschiedener Mitglieder, der Con Takt-Nonnen. Waltraud Otten, Frauke Jensen und Heide Backes als Mumdharmonika-Duo, und Sieglinde, Vera und Waltraud in einem lustigen Scetch. Die Darbietung von ConTakt als Sister Act Schwestern war wirklich überzeugend. Die ConTakt-Damen zeigten ihr Können und ihren Sinn für Humor. Einige Sketche und Anekdoten bereicherten den Abend. Er war sehr lustig und vergnügt.Der vom Hotel angebotene Tanzabend rundete an diesem Tag das Programm ab.

Am Sonntagmorgen hieß es schon gleich nach dem Frühstück alles wieder einpacken. Die Busfahrt brachte uns nach Goslar. Wir besichtigten mit einem pfiffigen Stadtrund-führer die Kaiserpfalz und die Altstadt von Goslar. Sogar das Glockenspiel auf dem Marktplatz erklang trotz des Windes komplett. In der Sonne − ohne Wind − war es gut auszuhalten. Gegen 14.00 Uhr traten wir die Rückfahrt an.

Einen großen Stau auf der Autobahn umfuhr unser Busfahrer sehr geschickt, so dass wir beinahe zum gewünschten Zeitpunkt die Heimat wieder erreichten. Ein schönes, lustiges und interessantes Wochenende lag hinter uns. An dieser Stelle nochmals Dank an alle, die ihren Beitrag für das Gelingen dieser Chorausfahrt einbrachten.
Vera Hüge

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